13. Juli 2019: Schauübung

Am Abend des 13. Juli fand unter vielen interessierten Augen die Schauübung am Feuerwehrgerätehaus statt.

Angenommen wurde ein Verkehrsunfall, in dessen Verlauf ein Auto einen Radfahrer erfasste und gegen einen Mast fuhr. Der Radfahrer kam unter dem PkW zu liegen. Das Resultat hieraus: Zwei verletzte Personen, die versorgt und befreit werden müssen.

Nach einer kurzen Einführung für die anwesenden Zuschauer in die Übungslage und dem dringlichen Appell  zur ersten Hilfe am Unfallort und zum Notruf 112 treffen die von der Leitstelle alarmierten Helfer vor Ort des DRK an der  Einsatzstelle ein.

Diese versorgen den verletzten Radfahrer, können aber nicht in das Fahrzeug vordringen, da alle Türen verriegelt sind. Daher informiert einer der Helfer vor Ort die Leitstelle und fordert die Feuerwehr nach, um den Radfahrer zu befreien und auch der verletzten Fahrerin des PkWs helfen zu können.

Die Helfer vor Ort und der Gruppenführer der nach kurzer Zeit eingetroffenen Feuerwehr stimmen sich zum weiteren Vorgehen ab.

Der Pkw wird durch Unterlegkeile und Unterbauholz stabilisiert, damit dieser sich nicht mehr bewegen oder absenken kann und den Radfahrer weiter belastet. Anschließend wird das Auto mit einem Wagenheber angehoben, und weiter mit Unterbaumaterial gesichert. Jetzt kann der verletzte Radfahrer schonend mithilfe eines Spineboards unter dem PkW hervorgeholt werden.

Gegenüber wird über ein Fenster Zugang zum Fahrzeug geschaffen, damit die Türen geöffnet werden können. Hierzu wird das Fenster gewählt, das vom Verletzten am entferntesten ist und mit Klebeband wird verhindert, dass Glassplitter umherfliegen.

Jetzt kann die Fahrerin zuerst durch Feuerwehrangehörige, dann durch den ebenfalls alarmierten und eingetroffenen Rettungsdienst betreut werden.

Der Radfahrer ist unter dem PkW hervorgeholt und wird weiter vom DRK versorgt, die Rettung der Autofahrerin wird vorbereitet.

Gemeinsam mit dem Rettungsdienst wird die leichtverletzte Fahrerin aus dem Fahrzeug befreit.

Beide Verletzte sind aus den Notlagen gerettet. Sie sind auf den Tragen stabilisiert, Verletzungen erstversorgt, unter Kontrolle der Vitalfunktionen und somit für den Transport ins Krankenhaus vorbereitet.

Wir haben mit dieser Schauübung die Möglichkeit geschaffen, die Arbeit der Feuerwehr und der Rettungsdienstes der Nähe mit zu erleben, Fragen zu beantworten und Informationen zu geben, wie jeder dazu beitragen kann, dass in Notfallsituationen Hilfe zu denen gelangt, die diese benötigen. Wenn wir Interesse an unserer Arbeit geweckt haben, vor allem auch für unseren zukünftigen Nachwuchs in der Jugendfeuerwehr, unsere Übungsabende sind im Mitteilungsblatt aufgeführt. Kommen Sie gern mit Ihrem Sohn oder Tochter ab 10 Jahren dort vorbei!

Noch was: Wir haben an dieser Übung ermutigt, die Abläufe eines Einsatzes aus nächster Nähe zu beobachten. In einem Ernstfall, sofern Sie nicht Ersthelfer sind, halten Sie bitte Abstand und verzichten auf Händyfotos und -videos. Sie würden damit nur zum Hindernis. Nutzen Sie ihr Smartphone besser für den Notruf.

23. Mai 2019: Auslaufender Kraftstoff aus Fahrzeug

Am frühen Nachmittag des 23. Mai 2019 wurde die Feuerwehr Nürtingen Abt. Reudern in den Börlenbergweg alarmiert. Dort wurde festgestellt, dass über den Motorraum eines PKWs Dieselkraftstoff austritt. Erst wurde durch die alarmierten der Kraftstoff am Fahrzeug aufgefangen und anschließend die verunreinigte Fahrbahn im Ortsgebiet mit Ölbindemittel gereinigt und Gefahrenstellen ausgeschildert.

Im Einsatz: TSF-W

10. Mai 2017: Einsatz Gefahrgutzug, Stromausfall Stadt Nürtingen

Am Nachmittag des 10. Mai 2017 kam es bei den Stadtwerken der Stadt Nürtingen zu einer kleineren Explosion an einem Hauptverteiler der Stromversorgung Nürtingen. Da nicht klar war, ob ebenfalls giftige Gase ausgetreten waren, wurde ebenfalls zu der Abt. Stadtmitte der Gefahrgutzug der Freiwilligen Feuerwehr Nürtingen (bestehend aus der Abt. Neckarhausen, Reudern und Zizishausen) und der Messzug des Landkreises Esslingen alarmiert. Die Abteilung Reudern blieb im ersten Einsatzverlauf in Bereitstellung im Gerätehaus. Im Anschluss wurden die in Bereitstellung befindlichen Reuderner Kräfte ins Stadtgebiet beordert, um an diversen Gebäuden die Aufzüge bezüglich eingeschlossener Personen zu kontrollieren. Noch während dieser Maßnahmen war die Stromversorgung wieder hergestellt und es konnten diese beendet werden.

Im Einsatz: LF 8/6, TSF-W

08. Februar 2017: Hilfeleistung 2, Verkehrsunfall B297

Zur Mittagszeit des 08. Februar 2017 wurde die Freiwillige Feuerwehr Nürtingen Abt. Reudern und Abt. Stadtmitte zu einem Verkehrsunfall auf die B 297 in Richtung Kirchheim alarmiert. Zur patientenorientierten Rettung wurde das Dach des PKWs entfernt um die Person stabil retten zu können. Während der Unfallaufnahme durch die Verkehrspolizei Esslingen und der Bergung der verunfallten PKWs wurde die Einsatzstelle abgesichert.

Im Einsatz: TSF-W, Ölanhänger, ELW 1 (Abt. Stadtmitte), VRW (Abt. Stadtmitte), RW 2 (Abt. Stadtmitte)

30. Januar 2017: Hilfeleistung 2, Gestürzte Person

Am Abend des 30.01.2017 wurde die Freiwillige Feuerwehr Nürtingen Abt. Reudern und Abt. Stadtmitte zu einer in einen außenliegenden Kellerabgang gestürzten Person alarmiert. Der bereits eingetroffene Helfer-vor-Ort (HvO) des DRK betreute die Person. Nachdem der Gesundheitszustand durch den eingetroffenen Notarzt stabilisiert wurde, konnte gemeinsam mit den Kräften der Abt. Stadtmitte die Person mittels einer Schleifkorbtrage aus dem engen Kellerabgang gerettet und durch den Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert werden.

Im Einsatz: LF 8/6, TSF-W, ELW 1 (Abt. Stadtmitte), DLA(K) (Abt. Stadtmitte), RW 2 (Abt. Stadtmitte)

21. April 2016: Hilfeleistung 1, Ölspur

Durch das Führungs- und Lagezentrum des Polizeipresidiums Reutlingen wurde wir am frühen Abend des 21. Aprils 2016 auf die Bundesstraße 297 alarmiert. Durch einen technischen Defekt trat an einem Wohnmobil Kraftstoff aus, welcher sich auf der B297 über die Reudernerstraße, Kirchheimer Straße, Plochinger Straße und Neuffenerstraße erstreckte. Der ausgelaufene Kraftstoff wurden durch die Kräfte der Feuerwehr Kirchheim Abt. Stadtmitte und der Feuerwehr Nürtingen Abt. Reudern mit Ölbindemittel gebunden und aufgenommen.

Im Einsatz: TSF-WSW 2000, Öl-Anhänger