11. Februar 2019: Tag des europaweiten Notrufs 112

Ob Feuer in Finnland oder Unfall in Ungarn: Der Notruf 112 ist in Europa der einheitliche und direkte Draht zu schneller Hilfe. Die Telefonnummer 112 ist mittlerweile in allen Staaten der Europäischen Union die Nummer in Notfällen. Auch in sämtlichen Handynetzen verbindet 112 mit der zuständigen Notrufzentrale. 

Jedoch wissen bislang nur 42 Prozent der Menschen in Deutschland (Stand 2014), dass die 112 nicht nur im eigenen Land, sondern überall in der Europäischen Union (EU) Hilfe bringt. Damit liegt die Bundesrepublik in der Eurobarometer-Umfrage erstmals über dem EU-Durchschnitt von 41 Prozent. Bei einem Notfall in Deutschland würden 82 Prozent der Befragten die 112 wählen.

Der Hintergrund: Die Europäer sind aus beruflichen oder privaten Gründen immer häufiger in anderen Ländern der EU unterwegs, weshalb eine EU-weit einheitliche Notrufnummer sehr sinnvoll ist. So müssen die Bürger sich statt mehrerer Notrufnummern nur noch die 112 merken – und bekommen überall adäquate Hilfe!

  • Der Anruf: Die Notrufnummer 112 kann von überall her erreicht werden: Egal ob Festnetz, öffentliches Telefon oder Mobiltelefon. Beim Handy muss allerdings eine SIM-Karte eingelegt sein. Seit Inkrafttreten dieser Vorschrift im Sommer 2009 hat sich das Aufkommen der „Spaß“-Anrufe in den Leitstellen enorm verringert. 
  • Die Kosten: Das Gespräch mit der Notrufnummer ist immer kostenlos!
  • Die Antwort: Wer bei der 112 ans Telefon geht, ist auf Notfälle vorbereitet: In Abhängigkeit vom jeweiligen nationalen System für den Bevölkerungsschutz kommt der Notruf zumeist bei Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei an. Die dortigen Mitarbeiter sind für die Notrufabfrage geschult und sprechen beispielsweise in Deutschland häufig auch Englisch; in Grenznähe auch die Sprache der Nachbarregion.

Absetzen eines Notrufs

Im Finnland-Urlaub brennt es plötzlich in der Ferienwohnung; bei der Fahrt durch Ungarn kommt es zum Verkehrsunfall – Sie zücken Ihr Telefon, wählen den EU-weiten Notruf 112 und erreichen die Leitstelle von Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei. Was sind nun die wichtigsten Informationen für den Menschen am anderen Ende der Leitung?

  • Was ist passiert? Abhängig davon, ob es sich um einen Unfall, ein Feuer oder eine sonstige technische Hilfeleistung handelt, werden unterschiedliche Fahrzeuge alarmiert – beim Müllcontainerbrand kommt die Feuerwehr mit einem Löschfahrzeug, beim Handtaschenraub die Polizei im Streifenwagen.
  • Wo ist es passiert? Hier ist nicht nur die möglichst genaue Straßenbezeichnung samt Hausnummer (wenn zutreffend) hilfreich, sondern auch der Ort, in dem der Notfall passiert ist. Häufig werden durch die Leitstellen große Gebiete bearbeitet, in dem es dann mehr als eine „Hauptstraße“ oder „Bahnhofsstraße“ gibt. Die Nennung des Ortes vermeidet, dass in mehreren Gemeinden Rettungskräfte alarmiert werden.
  • Wie viele Verletzte/betroffene Personen sind es? Vom einzelnen Fußgänger bis zum vollbesetzten Schulbus – abhängig von der Anzahl der gefährdeten Menschen werden unterschiedlich viele Rettungsmittel benötigt. Wenn die Leitstelle dies bereits beim Notruf erfährt, kann sie zielgerecht alarmieren.
  • Wer ruft an? Gerade, wenn eine Einsatzstelle beispielsweise beim außer Kontrolle geratenen Lagerfeuer im Wald schwer von außen zu finden ist, ist es für die Einsatzkräfte hilfreich, wenn die Leitstelle den Anrufer nochmals kontaktieren kann. 
  • Warten auf Rückfragen? Aufregung und Anspannung sind normal – schließlich wählt man nicht jeden Tag den Notruf! Falls man nun in der Hektik eine wichtige Angabe vergessen hat, werden die routinierten Leitstellenmitarbeiter dies abfragen. Daher sollte man nie als erster auflegen, sondern warten, bis die Notrufstelle erklärt hat, dass sie alle Informationen hat.

Deutscher Feuerwehrverband

25. Januar 2019: Warnapp NINA bewährtes Warn-Mittel

An dieser Stelle möchte die Freiwillige Feuerwehr Reudern auf die Warn-App Nina aufmerksam machen.

Mit der Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, kurz Warn-App NINA, können wichtige Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes für unterschiedliche Gefahrenlagen wie zum Beispiel Gefahrstoffausbreitung oder einem Großbrand erhalten werden. Optional auch für den aktuellen Standort. Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes und Hochwasserinformationen der zuständigen Stellen der Bundesländer sind ebenfalls in die Warn-App integriert.

Drei Hauptgründe, die Warn-App NINA zu nutzen

  1. Mit NINA können alle Warnmeldungen, die über das Modulare Warnsystem (MoWaS) herausgegeben werden und  Wetterwarnungen des DWD und Hochwasserinformationen empfangen werden – alles über eine App
  2. Die App informiert aktiv über aktuelle Gefahren, denn die Push-Funktion von NINA macht auf neue Warnungen aufmerksam.
  3. Verhaltenshinweise und allgemeine Notfalltipps von Experten helfen dabei, sich auf mögliche Gefahren vorzubereiten. So kann man sich und andere besser und schneller schützen.

Wie kann NINA installiert werden?

Die Warn-App NINA kann für die Betriebssysteme iOS (ab Version 8.0) und Android (ab Version 4) genutzt werden. Die App ist kostenfrei erhältlich über iTunes und den Google play Store.

30. Dezember 2018: Überlandhilfe SW 2000 nach Tischardt

Am Nachmittag des 30. Dezember 2018 wurde unter anderem die Freiwillige Feuerwehr Nürtingen Abt. Reudern mit dem SW 2000 von der Freiwilligen Feuerwehr Frickenhausen zur Überlandhilfe nach Tischardt angefordert. Dort war aus noch unbekannten Gründen das Schützenhaus in Brand geraten. Gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Neuffen, Kohlberg und Linsenhofen wurde eine Wasserversorgung von Kohlberg bis zum Tischardter Schützenhaus aufgebaut und betrieben. Gegen 21.00 Uhr konnten wir wieder in das Reuderner Gerätehaus einrücken.

Im Einsatz: SW 2000

05. Dezember 2018: Gefahrguteinsatz, Köngen

Um kurz vor 10.00 Uhr wurde der Gefahrgutzug Nürtingen, zu welchem auch die Abt. Reudern gehört, in das Köngener Industriegebiet alarmiert. Vermutlich durch eine chemische Reaktion wurde dort Chlorgas freigesetzt. Die chemische Reaktion konnte durch die Feuerwehr gestoppt und das betreffende Medium abgedichtet werden. Neben dem Gefahrgutzug waren auch die Feuerwehren Köngen, Wendlingen, der Messzug der Feuerwehr Ostfildern und die Feuerwehr Esslingen mit dem Einsatzleitwagen 2 des Landkreises Esslingen. Auch der Kreisbrandmeister Bernhard Dietrich machte sich ein Bild der Lage Vorort.

Im Einsatz: LF 8/6, Gefahrgutzug Feuerwehr Nürtingen

Video-Beitrag Neckar Fernsehen

29. November 2018: Brand 2, ausgelöster Heimrauchmelder

In der Nacht des 29. Novembers 2018 wurde die Freiwillige Feuerwehr Nürtingen Abt. Stadtmitte und Abt. Reudern in das Schwesternwohnheim der Medius Klinik Nürtingen alarmiert. Dort wurde im 05. Stock ein ausgelöster Heimrauchmelder festgestellt. Von außen wurde die Wohnung durch die Drehleiter erkundet. Bei der Erkundung wurde angebranntes Essen auf dem Herd festgestellt. Die Türe wurde von den Feuerwehrkräften mit Spezialwerkzeug geöffnet und eine Person aus der betroffenen Wohnung gerettet. Diese wurde durch den Rettungsdienst versorgt. Abschließend wurde die Wohnung belüftet.

Im Einsatz: LF 8/6, TSF-W, Löschzug Abt. Stadtmitte

22. November 2018: Spendenaktion der Volksbank „Gemeinsam mehr bewegen“

Im Rahmen der Spendenaktion hat die Volksbank Kirchheim-Nürtingen eG ihre Mitglieder aufgerufen Vereine, Einrichtungen und Institutionen für eine Förderung vorzuschlagen. Auch in diesem standen wieder 75.000 Euro für Projekte zur Verfügung. Über 200 Förderanträge wurden eingereicht. Insgesamt erhielten 98 Vereine eine Spende aus der Spendenaktion. Eine Jury, die aus Mitgliedern der Bank besteht, hat die eingereichten Projekte gesichtet und ausgewählt. Vom 04.10. – 05.11.2018 konnten alle Mitglieder der Volksbank ab 18 Jahren beim Mitglieder-Voting für ihre Favoriten im Internet abstimmen.

Hier haben wir uns mit dem Projekt „Beschaffung eines Wassersaugers“ beworben (wir berichteten) und wurden erfreulicherweise mit 1.000 Euro berücksichtigt.

Im Rahmen der Spendenvergabe-Veranstaltungen im November wurden die Spenden überreicht.

Unser großer Dank gilt der Volksbank Kirchheim-Nürtingen eG, der Stadt Nürtingen und natürlich den Mitgliedern der Volksbank, welche für unser Projekt gestimmt haben um diese Beschaffung realisieren zu können.

Bild zeigt v.l.n.r.: Peter Maier (stellv. Bereichsleiter Privatkunden), Benjamin Feuchter (stellv. Abteilungskommandant), Hans-Joachim Zeitler (Abteilungskommandant), Timo Unger (Kundenberater Filliale Braike)

20. November 2018: Brand 2, Melderalarm Medius Klinik

Am Vormittag des 20. November 2018 wurde die Freiwillige Feuerwehr Nürtingen Abt. Stadtmitte und Abt. Reudern zu einem Brandmeldealarm in das Schwesternwonheim der Medius Klinik nach Nürtingen auf den Säer alarmiert. Durch den Einsatzleiter konnte schnell Entwarnung gegeben werden, da es sich bei der Usache lediglich um einen Toster handelte. Da sich die DLA(K) der Abt. Stadtmitte bereits bei einem Einsatz befand, wurde die DLA(K) der Feuerwehr Kirchheim Abt. Stadtmitte alarmiert.

Im Einsatz: LF 8/6, ELW (Abt. Stadtmitte), LF 20 (Abt. Stadtmitte), DLA(K) (Feuerwehr Kirchheim)

05. November 2018: Übungsabend zum Thema „Alternative Antriebe“

Am Abend des 05. Novembers 2018 traf sich die Freiwilligen Feuerwehr Nürtingen Abt. Reudern zur Gesamtübung aller Gruppen. Auf dem Übungsplan stand das Thema „Alternative Antriebe“. Für den Übungsabend konnten 2 Dozenten gewonnen werden, welche beruflich bei der Fa. Daimler AG in der Entwicklung solcher Antriebe tätig sind. Einer davon Mitglied der Feuerwehr Reudern.

Zur Einführung wurden von den Dozenten Grundfunktionen der diversen Antriebe wie z.B. E-Fahrzeuge, Plug-in-Fahrzeuge, Brennstoffzellen-Fahrzeuge, aber auch Gas-Fahrzeuge, welche mit LPG oder CNG betrieben werden, detailliert beschrieben.

Da Fahrzeuge mit alternativen Antrieben sich von denen mit Verbrennungsmotor nur in kleinen Details unterscheiden, wurde auf diese Unterscheidungsmerkmale eingegangen, um im Einsatzfall diese Art von Fahrzeuge schnell erkennen zu können.

Sollten Fahrzeuge mit alternativen Antrieben in einen Verkehrsunfall verwickelt oder in Brand geraten sein, wussten auch hier die Dozenten fachkundige Hinweise, was für uns Feuerwehrkräfte wichtig ist, bzw. was unbedingt beachtet oder durchgeführt werden sollte.

Nach ausreichend theoretischer Grundlage machten wir uns dann an den praktischen Teil des Übungsabends. Die Dozenten hatten für uns in unserer Fahrzeughalle diverse Fahrzeuge mit alternativen Antrieben bereitgestellt, welche dann mit den Erhaltenen Informationen von den Feuerwehrkräften unter die Lupe genommen wurde.

Das allgemeine Resümee des Übungsabend war, dass bereits in der Entwicklung von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben Mechanismen vorgesehen werden, um nicht nur Fahrzeuginsassen, sondern auch Einsatzkräfte, welche im Einsatzfall auch auf diese Art von Fahrzeugen treffen können, zu schützen.

An dieser Stelle gilt unser Dank den beiden Dozenten, welche uns in ihrer Freizeit das Thema äußerst fachkompetent vermittelt haben. Außerdem möchten wir uns bei einem Reuderner Bürger bedanken, welcher uns seinen E-Smart für den Übungsabend zur Verfügung gestellt hatte. Abschließend gilt auch ein großer Dank der Firma Rampsberger Automobile, welche uns für den Übungsabend einen eGolf 7 gestellt hatte.

06. November 2018: Brand 3, starke Rauchentwicklung

Am Morgen des 06. Novembers 2018 wurden die Nürtinger Feuerwehrabteilungen Reudern und Stadtmitte zu einer starken Rauchentwicklung in die Schulstraße in Reudern alarmiert. Die eintreffenden Kräfte stellten lediglich ein etwas stärker rauchender Kamin fest. Die Feuerwehrkräfte rückten ohne Tätigkeit wieder ein.

Im Einsatz: LF 8/6, Löschzug Abt. Stadtmitte

13. Oktober 2018: Waldbrandübung Großbettlingen

Heute fand in einem Waldstück südlich von Großbettlingen eine großangelegte Waldbrandübung statt. Der Übungsschwerpunkt lag in der Brandbekämpung und Wasserförderung über lange Wegstrecke. Da unser Fahrzeug SW 2000 mit 2000m fertig gekuppeltem B-Schlauch für solche Übungs- und Einsatzlagen prädestiniert ist, wurden wir gebeten, ebenfalls an der Übung teilzunehmen. Die perfekt von der Freiwilligen Feuerwehr Großbettlingen geplante Übung hat prima geklappt und alle Übungsteilnehmer waren sehr zufrieden mit dem Übungsverlauf. Seitens der Feuerwehr waren die Freiwilligen Feuerwehren von Großbettlingen, Bempflingen, Kleinbettlingen und Grafenberg beteiligt.

Bericht + Bilder der SWP

Bilder der SDMG in der Esslinger Zeitung